/ Drogenpolitik

Legalize It!

Drogen legalisieren

Die meisten Menschen hören es zwar nicht gerne, aber es ist natürlich nicht logisch erklärbar, wieso Substanzen wie Marihuana oder LSD in Deutschland verboten sind und gleichzeitig Alkohol und Tabak in kaum einem Geschäft fehlen dürfen.

Es gibt keine logischen Gründe für die Kriminalisierung Millionen von Menschen die laut Gesetz verbotene Substanzen zu sich nehmen, wenn gleichzeitig Alkoholiker sich ein Bier nach dem anderen für ein paar Cent den Rachen runter schütten dürfen.

Die Geschichte der Alkoholprohibition hat doch schon damals gezeigt, dass Menschen zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse immer Mittel und Wege finden, ihre Verlangen zu stillen. Da hilft kein Gesetz der Welt - auf Drogenmissbrauch gibt es so ziemlich alle nur denkbaren Strafen - diese zu verbannen.

Der Mensch muss ein entkriminalisiertes Recht auf Rausch haben, sollte er diesen denn wollen. Der Staat ist nicht dazu da jemandem vorzuschreiben, wie er denn sein Leben zu verbringen hat. Wer permanent mit einer Dunstglocke im Kopf rumlaufen möchte, der sollte das dürfen.

Nehmen wir als Beispiel mal das Schreckgespenst der Drogen im Kopf der Menschen: Heroin. Die Leute verbinden das mit einer unfassbaren Suchtgefahr und dem quasi sicheren Tod am Ende des Fadens. Interessant ist hier, dass die meisten Drogentoten durch den Konsum von Heroin nur deshalb sterben, weil man ausnahmsweise statt dem "gestreckten Zeug", dass man sonst immer bekommt, mal was relativ Reines bekommen hat. In diesem Moment rechnet der Körper mit seinem normalen Schuss inklusive dem Streckmittel, aber der Konsument pumpt sich in diesem Moment seine übliche Dosis rein, die gar nicht gestreckt ist.

Oder nehmen wir die Todesopfer von Mariuhana. Die gibt es, aber nicht aus dem Grunde, weil Marihuahana das verursacht, sondern weil das ganze z.B. mit feinstem Sand gestreckt wurde der sich dann in den Atemwegen absetzt und diese zerstört.

Der Staat würde also mit offiziell legalisierten Verkaufsstellen wieder die Deutungshoheit über saubere Drogen erlangen, er könnte dort präventiv für Vorsorgemaßnahmen werben oder eben auch für Suchtberatungsstellen. Gleichzeitig würde er dem kriminellen Milieu das Wasser abgraben und Menschen nicht in deren Hände treiben.

Portugal und die Niederlande sind zwei berühmte Namen für ein europäisches Drogenmodell. Gerade die Portugiesen haben eine wahnsinnig gute Erfahrung gemacht und berichten seit dem von Erfolgen über Erfolgen, wie zum Beispiel das Herabsinken der Beschaffungskriminalität.

Selbst die USA lagern sich immer weiter Richtung legalisierung. Vorerst nur bei Marihuana und einzelne Bundestaaten, aber auch hier wird die Erfahrung den Rest zum Umdenken bewegen und sei der erste Anstoß erst einmal nur aus der steuerlichen und damit finanziellen Prämisse heraus.