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#BuVo umbauen

Der Plan klingt radikal und entmachtet den Bundesparteitag der Piraten zu einem großen Stück, ich halte den Plan daher nicht umsetzbar, aber trotzdem persönlich durchaus reizvoll.

Der vergangene außerordentliche Bundesparteitag der Piratenpartei in Halle warf wieder den Zwist auf, dass ein politischer Flügel nun nicht mehr vertreten ist.

Da die Flügel teilweise komplett auf ganze Bundesländer gestülpt werden können, plädiere ich für folgende Lösung:

  1. Die vom Bundesparteitag gewählten Vorstände erhalten ein monatliches Salär von 2500,00€ brutto. Eine Nebentätigkeit ist nicht mehr erlaubt, die Mindestarbeitszeit beträgt 39 Stunden pro Woche und 26 Tage Urlaub im Jahr.

  2. Der Bundesparteitag wählt für den Vorstand:

    • Vorsitzenden
    • Generalsekretär
    • Schatzmeister
  3. Der restliche Bundesvorsand besteht aus weiteren 16 Personen, jeweils die Landesvorsitzenden.

  4. Der somit komplettierte und aus 19 Personen bestehende Bundesvorstand wählt:

    • Stellvertretenden Vorsitzenden
    • Politischer Geschäftsführer
    • jeweils zwei Stellvertreter für den Vorsitzenden, Generalsekretär, Schatzmeister, stellvertretenden Vorstizenden, Politischen Geschäftsführer
  5. Nicht gewählte Vorstände sind automatisch Beisitzer, deren Tätigkeit die GO des Vorstandes festlegt.

  6. Scheidet ein Landesvorstand aus, wird dieser durch den neuen Vorsitzenden des Landes ersetzt beziehungsweise bis zur Neuwahl von dessen Stellvertreter vertreten.

Mir ist bewusst, dass das in den ersten Monaten relativ chaotisch werden kann, weil der Arbeitsrythmus - auch durch Neuwahlen - erst eingearbeitet werden muss. Gleichzeitig ist das bei transparenter und nachvollziehbarer Arbeit relativ problemlos, wenn auch andere Vorstände helfen das man sich hier schnell einfindet. In diesem Zuge wäre auch über eine flächendeckende Verlängerung der Amtszeit um zwei Jahre nachzudenken.