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Hello #Netflix, Goodbye Netflix.

Netflix kommt in spätestens acht Wochen also legal nach Deutschland. Die Techszene dreht schon fast durch vor Freude und den Cineasten läuft seit einiger Zeit der Speichel aus dem Mundwinkel, selbst der startende Gutscheinverkauf von Netflix wird überall mit grossen Worten diskutiert.

Ich bezeichne mich durchaus ja auch als Cineast, wobei mir die physische Hülle Zuhause doch schon sehr wichtig ist.

Trotzdem probiere ich seit Monaten die Streamingdienste aus, genug Vorteile gäbe es ja. Da wäre zum einen die absolute Freiheit genau dann mir den Film oder Serie anzuschauen wenn ich möchte. Unterwegs. Im Bett. Im Garten oder bei Freunden.

Dazu kommt natürlich noch, dass ich nicht jede x beliebige Serie besitzen muss sondern diese im monatlichen Paketstreaming inbegriffen ist.

Generell habe ich mir auch nur Lösungen mit einem Paket- oder Flatrateangebot zu Gemüte geführt, wenn ich es kaufen oder leihen muss greife ich lieber weiterhin zur Disc.

Sky Snap, Maxdome, Entertain und Watchever verbindet vor allem eines: unhandlich, schlechte Player und große Lücken im Angebot.

Nehmen wir Maxdome und das im eigenen Konzern (pro7sat1) geschaffene Fomat Danni Lowinski. Nichts was ich mir in mein Filmregal stellen müsste, aber wenn sonst nix läuft immer eine gute Alternative.

Auf jedenfall gibt es nicht alle Folgen, weil zu neu. Aha.

Oder Watchever: Schauen sie jetzt noch alle Folgen Breaking Bad, da diese Serie bald nicht mehr verfügbar ist.

Anders wird es auch mit Netflix nicht laufen, die Filmfirmen und -vermarkter haben den internationalen Filmmarkt derart zerrupft, zerbröselt und mit Verträgen zugepflastert das selbst der amerikanische Streamdienst in Deutschland keine Chance hat auch nur eine halbwegs brauchbare Lösung anzubieten.

Am Ende landet man also doch wieder bei einem Streamdienst wie kinox.to. Die bieten alles kostenlos an, haben so gut wie alle Serien mit Folgen und Staffeln verfügbar und zeigen eben Werbung an.

Ob ich das möchte? Nein. Die hergestellten Produkte haben ihren Wert, ich möchte diese in der besten Qualität und in der schnellsten Verbindung anschauen, dafür zahle ich gerne. Aber ich zahle keine 50 Euro im Monat für fünf verschiedene Dienste um meinen Filmgenuss zu befriedigen.

Wenn die Studios und Fernsehsender nicht bald verstehen, dass die aktuelle Lösung die schlechtmöglichste ist, dann wird es ihr ergehen wie der Musikindustrie.

Das böse Erwachen wird noch kommen...