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#Bundesliga soll zahlen

Man könnte jetzt viele Worte darüber verlieren, wieso es Unsinnig ist, dass die DEUTSCHE FUSSBALL LIGA GMBH als Veranstalter der 1. und 2. Bundesliga für die Polizeieinsätze bezahlen soll.

Dabei sollten sich die Innenminister doch einfach mal die Cash Cow Profifussball als normale Steuerzahler anschauen.

2013 zahlten die DFL sowie die ihr anhängigen Vereine 850 Millionen Euro.

Hinzu kommen die Steuerzahlungen von Caterern, Busunternehmen, Sportausrüster, Sicherheitsunternehmen, umliegende Kioske, Tankstellen und Supermärkte.

Gleichzeitig beschäftigt die Bundesliga knapp 45.000 Menschen (un)mittelbar. Hier kommen natürlich noch die Lohnsteuerkosten für den Staat hinzu - bekanntlich verdient man in der Bundesliga nicht schlecht.

Man darf also getrost davon ausgehen, dass pro Jahr durch die Bundesliga über eine Milliarde Euro an Steuergeldern generiert werden, zehntausende (teils hochqualifizierte) Jobs geschaffen und für hunderttausende Menschen eine Freizeitbeschäftigung geschaffen wird. Man merke an: Die meisten Bundesliga-Zuschauer bezahlen auch Steuern und haben ein Anrecht auf Sicherheit, dass durch die Polizei zu sichern ist.

War die Stundenanzahl der Polizei in der Saison 2011/2012 noch bei 1,9 Millionen, sank diese für 2012/2013 auf 1,8 Millionen.

Rechnet man jede Mannstunde mit 150€ (was weit übertrieben sein sollte, realistisch gesehen wären eher 50€ anzusetzen wie auch die DPolG vermittelt), käme man auf eine Summe von 270 Millionen Euro. Der Überschuss für den Staat läge bei beträchtlichen 730 Millionen Euro.

Natürlich profitiert der DFB von dem guten Geschäft der DFL und ab der 3. Bundesliga bis in die niederen Klassen ändert sich die Quote von Steueraufkommen zu Polizeieinsatzstunden durchaus auch mal umgekehrt. Einige Vereine mit sogenannten Problemfans dürften mehr Kosten verursachen als diese an Steuergeldern zahlen.

Auf der anderen Seite stehen immer noch weit über 730 Millionen Euro für den Staat im Raum, selbst wenn man über die kompletten Ligen weitere 130 Millionen Euro für niederklassige Vereine ansetzt, kann der Staat mit 600 Millionen Euro zusätzlich aufwarten. Das ist quasi das komplette Budget des Bundesministeriums für Justiz.